Krypto · § 23 EStG

NFT Steuer Rechner 2026

NFT-Gewinne sind in Deutschland steuerpflichtig, wenn der Verkauf innerhalb eines Jahres nach dem Mint oder Kauf erfolgt. Der Rechner berücksichtigt 1-Jahres-Frist, 1.000 € Freigrenze nach § 23 EStG und deinen persönlichen Steuersatz.

Voraussichtliche Steuerlast

1.236,99 €

Gewinn (Verkauf − Anschaffung − Gebühren)3.350,00 €
Innerhalb 1-Jahres-FristJa
Freigrenze § 23 EStG1.000,00 €
Steuerpflichtig3.350,00 €
Einkommensteuer1.172,50 €
Soli 5,5 %64,49 €

Hinweis: NFTs als „andere Wirtschaftsgüter" fallen regelmäßig unter § 23 EStG. Für gewerblich tätige NFT-Creator (Mint, Royalties, regelmäßiger Verkauf) kann statt § 23 EStG eine gewerbliche Einkünfte-Einordnung greifen. Der Rechner bildet den privaten Sammlerfall ab.

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Wir bewerten jeden NFT-Trade in EUR (OpenSea, Blur, Magic Eden, CSV) und erstellen einen Nachweis mit Mint-Kosten, Gas und Royalties für die Anlage SO.

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Wie der Gewinn berechnet wird

Gewinn = Verkaufserlös − Anschaffungskosten − Veräußerungskosten. Bei NFTs zählen zu den Anschaffungskosten Mint-Preis bzw. Kaufpreis, Marktplatz-Gebühr und Gas. Veräußerungskosten sind Marktplatz-Gebühr (üblich 2,5 %) und Verkaufs-Gas.

Beispiel

Mint im Februar0,8 ETH · 2.500 €
Verkauf im August (180 Tage)1,7 ETH · 6.000 €
Marktplatz + Gas150 €
Gewinn3.350 €
Steuer (35 %) + Solica. 1.236 €

Häufige Fragen

+Wie werden NFTs in Deutschland besteuert?

Privat gehaltene NFTs fallen als „andere Wirtschaftsgüter“ unter § 23 EStG. Verkauf innerhalb eines Jahres nach Anschaffung: Gewinn ist mit dem persönlichen Steuersatz steuerpflichtig. Nach Ablauf der 1-Jahres-Frist: steuerfrei.

+Gilt für NFTs die 10-Jahres-Frist?

Nein. Die aus § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG bekannte 10-Jahres-Frist greift nur bei Wirtschaftsgütern, die als Einkunftsquelle genutzt werden (Vermietung). NFTs, die nur gehalten werden, unterliegen der 1-Jahres-Frist.

+Was zählt zu den Anschaffungskosten?

Mint-Preis, Kaufpreis im Sekundärmarkt, Marktplatz-Gebühren beim Kauf und anteilige Gas-Kosten. Beim Verkauf werden Marktplatz-Gebühr und Verkaufs-Gas direkt vom Erlös abgezogen.

+Wie ist es bei NFT-Royalties als Creator?

Royalties aus eigenen NFT-Kollektionen sind regelmäßig keine § 23 EStG-Gewinne, sondern Einkünfte aus selbständiger oder gewerblicher Tätigkeit. Der Rechner deckt den Sammlerfall ab, nicht den Creator-Fall.

+Wo gebe ich NFT-Gewinne in der Steuererklärung an?

Anlage SO, Zeile „private Veräußerungsgeschäfte“. Beizufügen ist eine Aufstellung mit Kaufdatum, Verkaufsdatum, Marktplatz, Kauf-/Verkaufspreis in EUR und Haltedauer pro NFT.

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